REVIEWS - FIST FIGHT STORY
Split CD: Hukedicht vs. Teenage Kings
"«Schon lange auf neues Material von Hukedicht oder der Teenage Kings gewartet? Hier ist es, und zwar auf einer CD! Die beiden Punk-Rock‘n‘Roll-Fraktionen aus Winterthur und Zürich liefern sich nämlich ein musikalisches Duell. Dazu tragen die Teenage Kings und Hukedicht je 3 brandneue Songs bei. Um sich ihren Fans noch mehr zu beweisen, bzw. Fans der Gegnerband für sich zu gewinnen, wird jeweils ein Cover der anderen Band gespielt. Ausserdem gibt‘s noch zwei ungewöhnliche Fremdcover; «Saturday Night‘s Alright For Fighting» von Elton John (Hukedicht) und «Kungfu Fighting» von Carl Douglas (Teenage Kings). Und zu guter Letzt «We Are The World» (M. Jackson, L. Richie), das die beiden Bands versöhnt, aber auch den Hörer nach diesem schweisstreibenden Fist Fight Trip wieder etwas beruhigt. Hier kommen beide Bands in einem Song zum Zug, unterstützt von einem mehrstimmigen Punkrock-Chor und diversen namhaften. Fazit: Dies ist die originellste Split-CD, die Ihr je gehört habt! Bis ins kleinste Detail, bis in die Texte ist alles durchdacht. Zwei sowieso geniale CH-Bands rocken gemeinsam, was das Zeug hält, jede schneller, als die andere. Wer nun bess´er ist, lässt sich schwer sagen, aber sicherlich ist noch das eine oder andere Live-Duell nötig..." "Die wohl witzigste Platte des Jahres!" "Musik als Kampfsport: Beim derben Schlagabtausch zwischen Hukedicht und Teenage Kings gibt es keine Verlierer. Wenn Gitarren nicht mehr ausreichen, muss man einfach die Fäuste sprechen lassen. Dessen sind sich Hukedicht und die Teenage Kings bewusst, und so treten sie auf ihrer gemeinsamen Platte «Fist Fight Story» gegeneinander an. Beim musikalischen Schlagabtausch folgen sie den Gesetzen der klassischen Hinterhofschlägerei: Erst wird ordentlich provoziert, darauf folgen wüste Drohgebärden, bevor erste Hiebe ausgetauscht werden. Wangenknochen werden zurechtgedengelt, Zähne heraus- und Augen blau geschlagen. Doch am Ende der Brutalitäten steht natürlich die Versöhnung. Die fünf Winterthurer von Hukedicht treten unter dem Kommando ihres Leaders Elvis Trinkel an, während die Zürcher Teenage Kings vom berüchtigten Miliö Heinz in die Schlacht geführt werden. Für wuchtige Kinnhaken und kräftige linke Geraden ist also gesorgt, und zum musikalischen K.-o.-Schlag kommt es spätestens dann, wenn die beiden Bands zur gemeinsamen Version von «We Are the World» ansetzen. Zurück bleiben nicht nur Hackfleisch und Kleinholz, sondern auch eine Freundschaft fürs Leben - und die wohl witzigste Platte des Jahres. Haut rein, Kameraden!" Ox-Fanzine 02/2006 (April/Mai)
Ein famoses Splitalbum!
Eine sehr originelle Idee für eine Split hatten die beiden Schweizer
Bands Huckedicht und Teenage Kings, beide namhafte Bands im Schweizer
Underground. Die Split ist als Wettkampf um die Vorherrschaft im Punk
'n' Roll ausgelegt. In sechs Runden treten die Band gegeneinander an.
Jede Band steuert je einen Song pro Runde bei. Die Runden tragen dabei
so klangvolle Titel wie Provocation, Humiliation, Attack, Deep Hit, Knock
Out sowie Reconciliation. Geboten wird von beiden Bands schmissiger Punk
'n' Roll. Dreckig, schweißtreibend und dennoch eingängige.
Sowohl stilistisch als auch Qualitativ gibt es kaum unterschiede zwischen
den Bands. Beide gehen authentisch und mit reichlich Energie an den Start.
Auch der Cover Runde Deep Hit in der sich Huckedicht an dem Elton John
Song Saturday Night's Alright For Fighting und Teenage Kings sich an Kung
Fu Fighting vergehen, bringt keine Entscheidung. Wer den folgenden Knock
Out für sich entscheidet ist ebenfalls unklar. Klar ist aber, dass
sich im abschließenden We Are The World beide Bands wieder freundschaftlich
in den Armen liegen und zusammen mit fast zwei Dutzend Gastsängern
den Michael Jackson / Lionel Richie Song zum Besten geben. Sehr cool an
der Split ist auch die Auf-machung der CD die sich ebenfalls voll am Thema
orientiert. Wer auf Punk 'n' Roll steht wird an dieser originellen Split
auf je-den Fall seinen Spaß haben. Es gibt also nur Gewinner, keine
Verlierer. (rg) One, two, three, four beer... attack! Platte des Monats "«Fist Fight Story» ist ein liebevoll inszeniertes Punkrock-Duell, ein Sumokampf der Bierwampen, ein Garagengemetzel der Extraklasse. Je drei eigene, neue Songs, ein Cover des Feindes und eines nach freier Wahl, fanden auf diesem Meisterwerk Platz. Nach 10 Runden bluten die Ohren, man taumelt, fleht um Gnade und fällt schliesslich benommen zu Boden. Doch plötzlich erhebt sich wie aus dem Nichts der zauberhafteste und wohl auch grösste Punkrock-Chor der Geschichte und intoniert ein jaulend, röchelndes aber ungemein versöhnendes «We Are The World». Das ebenfalls dem Original nachempfundene Video zum USA for Africa-Song bildet den krönenden Abschluss dieses Meilensteins. Sieger nach Punkten: jeder Käufer."
"Wer selber mal Punktrichter spielen will, darf sich Fist
Fight Story nicht entgehen lassen." "Einen musikalischen Schlagabtausch sondergleichen liefern sich die Teenage Kings und Hukedicht getreu dem CD-Coversymbol, einem Teddy-Kamm in Form eines Klappmessers. Über fünf Runden provozieren sich die Streithähne und schüchtern einander mit Drohgebärden ein, bevor´s zum Angriff übergeht, Schläge setzt und im Knock Out endet, beziehungsweise eben nicht ganz. Denn´ nach dem Kampf versöhnt man sich natürlich sportlich. Dem werden die Punkrocker dann nur noch mit einer gemeinsamen Hymne wie "We are the world" und einer Portion Peinlichkeit gerecht. Ist ja alles freiwillig. Schon zuvor zeigen die Teenage Kings mit einer nicht mehr ganz lupenreinen Up-Tempo-Version von "Kung Fu Fighting" komödiantisches Talent. Das Konzept der Platte - jede Band spielt pro Runde einen Song - geht vielleicht deshalb so gut auf, weil Hukedicht und die Teenage Kings sich sowieso vom Sound her ähneln und damit Stilbrüche auf der Scheibe ausbleiben. Im In-Fight schenken sich die beiden Bands absolut nichts, sondern stacheln sich gegenseitig an. Schnurgerade und schnörkellos wird hier dem Motto "1, 2, 3, 4" nachgeeifert, und so hauen sich die Teenage Kings und Hukedicht gegenseitig in die Fresse. Das macht Laune! Linke Gerade folgen knapp auf rechte Haken, wobei besonders die Beinarbeit nicht zu vernachlässigen ist. Denn wie bluffte schon Muhammad Ali vor seinem Kampf gegen George Foreman? - "I will dance" Wegen allfälliger Vorwürfe der Parteilichkeit werde ich nun hier keine Wertung vornehmen - wer selber mal Punktrichter spielen will, darf sich Fist Fight Story nicht entgehen lassen." "1A Punk-Christmas!" In Zürich haben die Teenage Kings schon in jedem unbelüfteten Konzertlokal gespielt. Ihre Songs haben zwei Strophen, zwei Refrains, ein Gitarrensolo und dauern nie länger als zweieinhalb Minuten. 1999 unter einer Bartheke geründet, machen Teenage Kings das, was Züribands am besten können: 1-2-3-Punk. Nicht viel anders sieht das in der zweiten Hauptstadt Winterthur aus. Von dort kommen Hukedicht. Die Herren sind schon etwas älter und deshalb auch Weise. Sie spielen im Jetzt. Nichts wirkt gekünstelt, alles ist extrem physisch. Digital sind von Huckedicht nur die CDs. Zusammen liefern sich die beiden Combos auf der Split-CD „Fist Fight Story“ einen schweisstreibenden Schlagabtausch in f´ünf Runden und einer abschliessenden Versöhnung. Das 1985 erstmals von Michael Jackson und Lionel Richie verbrochene „We Are The World“ liegt hier meines Wissens erstmals in einer eidgenössischen Coverversion vor. Und wie es sich gehört versammelte sich eine ganze Menge Punkprominenz für die Huldigung dieses Verbrechens auf Schallplatte. 1A Punk-Christmas! 9.1 von 10 Punkten Hier haben wir doch mal ganz was Neues zwei der besten wenn nicht sogar die "besten" Punk-Rock Bands der Schweiz Hukedicht und The Teenage Kings verfechten die "West Side Stoy" in einem Boxkampf und liefern sich ein Duell. Abwechselnd liefern sich die zwei Bands einen Fight wie er im Bilderbuch steht. Hukedicht starten mit einer rechten Geraden "You have to now", die das Ziel voll trifft; das ist nämlich dreckiger Punk-Rock vom Feinsten. Die Kings ihrerseits kontern mit "Me against the world" und landen auch einen Treffer. Runde eins: Unentschieden. Round two : Huchedicht mit "Hit me", die Kings schlagen mit "Hard Rock City" zurück. Beide Bands punkten. Bei Runde vier gibs dann erste Entscheidungen. Hukedicht covern Elton Johns "Satuday night`s alright for fighting" und landen somit einen starken Cut; kultig schräg inszenierte Elton John-Parodie. Die Teenage Kings sind angeschlagen und antworten mit ihrer Coverversion von "Kung Fu fighting", das ich in dieser Version noch nie so schnell und ebenso schräg gehört habe. Runde vier geht an Hukedicht. Runde fünf wird sie die Entscheidung bringen? Hukedicht kommen mit "Indian donkey" aus ihrer Ecke und punkten wieder souverän. Die Kings geben "Teenage kings" zum Besten und landen zu meinem Erstaunen einen Volltreffer. Runde fünf geht somit an die Teenage Kings. Die letzte Runde beginnt, beide Bands singen zusammenangeschlagen den Michael Jackson-Hit "We are the world". Ich brauche ja da nicht gross zu berichten dass der Song richtiggehend vergewaltigt wird. Klingt aber richtig cool das Ganze und -oh Wunder- die beiden Punk Rock-Bands sind immer noch standfest nach all den Schlägen. Die "Fist fight story" macht richtig Spass für Leute die Punk Rock mögen und das Leben nicht zu eng sehen. Leute, ihr habt einen Fan mehr in eurer Reihen. Ach ja, fast hätte ich es vergessen, es gibt einen Gewinner und der heisst Punk Rock!! Bier holen, reinziehen und mitsingen!
Eine geile Battle, tolle Songs und jede Menge Spaß!
swiss-music-news.ch Februar 2006
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THE TEENAGE KINGS